Ein kleiner Kreis um den Basler Altertumsforscher Ernst Alfred Stückelberg gründete 1913 die Freiwillige Basler Denkmalpflege. In den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens unterstützte die Vereinigung mit vorwiegend privaten Geldern die Inventarisation und Restaurierung schützenswerter Objekte.

Der mit grossem, auch politischem, Engagement arbeitende Verein half, den denkmalpflegerischen Gedanken ins öffentliche Bewusstsein Basels zu bringen und ebnete damit den Weg zur Schaffung der 1936 formell gegründeten, 1980 gesetzlich verankerten staatlichen Denkmalpflege. 1983 erhielt die Freiwillige Basler Denkmalpflege das Recht, bei Baubeginn Einsprache zu erheben.

In den letzten Jahrzehnten ging ihr Bestreben dahin, Bauten von historischer, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung, wie den Bäumlihof (1972), das Safranzunfthaus (1973), das ehemalige Varieté Küchlin (1993), den Badischen Bahnhof (1994) und den Wolfgottesacker (1996) ins kantonale Verzeichnis der schützenswerten Denkmäler eintragen zu lassen und damit mit rechtlichen Mitteln vor dem Abbruch zu retten.